Mitglieder

Professor Leo Krämer

Professor Leo Kraemer (Ehrenvorsitzender)
Professor Krämer ist ein international engagierter und bekannter Dirigent und Organist, der im Rahmen mehrerer internationaler Orgelwettbewerbe als Preisträger ausgezeichnet wurde.  Im Jahr 1971 übernahm er das Amt des Domorganisten im Dienste des Domkapitels von Speyer, und wurde 1990 Domkapellmeister im Dom zu Speyer. Neben der Tätigkeit als Domkapellmeister des "Speyerer Domchores" leitete er auch als Dirigent auch verschiedene andere Ensembles.  Seit 1995 bis heute ist er "Exclusiv Principal Conductor" der Philharmonie Minsk und ständiger Gastdirigent bei den St. Petersburger Philharmonikern, sowie derzeit Chefdirigent des dortigen Kammerorchesters.  Er unterrichtete an den Musikhochschulen Saarbrücken und Mannheim. Seit Jahren ist er ebenso als Dozent und Dirigent für das Orquesta Sinfónica Nacional von Mexico-City tätig, sowie gefragter Kirchenorganist bei Internationalen Klassikfestivals – wie beispielsweise in Chicago, Tokio und San Sebastian.

 

Hisako Krämer-Nishizawa (Ehrenvorsitzende)
Frau Krämer-Nishizawa studierte Klavier an der Musikakademie Tokio, Japan. Sie ist Preisträgerin eines DAAD-Stipendiums, und studierte damit an der Musikhochschule des Saarlandes in Saarbrücken.  Auf Ihre Ausbildung folgten umfangreiche Konzert- und Lehrtätigkeit, unter anderem an der Musikhochschule Mannheim.  Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens ist die Musik der Wiener Klassik (Haydn, Mozart, Beethoven) sowie Schubert, Schumann, Brahms und Chopin.

 

Tomoko MoserTomoko Moser (Vorsitzende)
Tomoko Yamanaka wurde in Hanamaki, Japan, geboren und wuchs in der Präfektur Iwate (Partnerregion von Rheinland-Pfalz) auf.  Nach dem Abschluss des Studiums Kunstpädagogik an der Iwate-Universität arbeitete Tomoko als Lehrerin in Matsushima und als Innenarchitektin im Panasonic-Konzern in der Niederlassung Sendai.  Eines Abends traf sie in einer Kneipe einen Ausländer, der Tee trank wo eigentlich Bier getrunken wurde. Aus dieser Bekanntschaft entwickelte sich die Beziehung, die sie schließlich nach Speyer führte und dort band. Hier ist sie seit 2007 in der Jugendförderung und der Volkshochschule als Kursleiterin tätig.

Direkt nach der Katastrophe wurde sie von einem Bekannten gefragt, was man denn von Deutschland aus für Japan tun könne. Aus der Erkenntnis, dass sich als Privatperson wenig bewegen lässt entstand die Idee zu der Initiative „Kopf hoch, Japan!“. Ganz im Sinne der nordjapanischen Kultur erwarten ihre Familie und ihre Freunde in Japan nicht zuerst Hilfe für sich selbst, sondern für Mitbürger, die von der Katastrophe noch härter getroffen wurden.


Dr. Martin MoserDr. Martin Moser (Stellvertretender Vorsitzender)
Martin Moser wurde in Kaufbeuren im Allgäu geboren und wuchs in Deutschland auf. Während des Diplomstudiengangs Informatik an der TU München besuchte er den Sprachkurs Japanisch des Studiengangs Japanologie an der LMU München. Seine Faszination für die japanische Sprache und Schrift führte ihn an die Kaiserlichen Tohoku Universität in Sendai, Japan. Während seiner vierjährigen Promotion in Japan lernte er seine heutige Frau Tomoko kennen. (Man kann auch beim Tee Frauen kennen lernen.)

Martin fasziniert schon immer die schlichte Eleganz der japanischen Kultur, wie sie in der japanischen Architektur, Malerei und Schrift zum Ausdruck kommt. Die vielen guten Erinnerungen an die Zeit in Sendai machen die Hilfe in der Not zur Selbstverständlichkeit.


Dr. Satomi Adachi-BährDr. Satomi Adachi-Bähr
(Schriftführerin)
Dozentin am Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen für Japanisch

Wie es dazu kam, dass ich beim Projekt „Kopf hoch, Japan!“ mitmache:  Seit dem 11. März bin ich von den schrecklichen Ereignissen in Japan so erschüttert, dass ich sehr traurig bin und mich ohnmächtig fühle. Lange habe ich nachgedacht, was ich selbst von Deutschland aus für meine Familie und die betroffenen Menschen in der zerstörten Küstenregion tun könnte.

Meine Freundin, Frau Tomoko Moser, war auch in derselben Verfassung wie ich und hat mir vorgeschlagen, bei diesem Projekt mitzumachen. Alleine könnte ich nichts bewirken, aber mit Gleichgesinnten zusammen könnten wir vielleicht einen kleinen Beitrag zum Wiederaufbau leisten. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir durch dieses Projekt die betroffenen Menschen, besonders die Kinder, ermutigen könnten.



Sabine Müller & Andreas Steffen
Wir kennen Tomoko und Martin durch den Schulbesuch unserer Söhne in der Grundschule. Durch gemeinsame Abende und gegenseitige Unterstützung hat sich eine Freundschaft entwickelt. Nach der schrecklichen Dreifach-Katastrophe beschäftigte uns die Frage was wir mehr tun können als entsetzt aber tatenlos da zu sitzen. Als Tomoko dann von dem Projekt Kopf-Hoch-Japan erzählte haben wir spontan unsere Unterstützung angeboten. Da wir beide beruflich mit Familien und Kindern arbeiten, liegt uns das Wohl der Kinder auch besonders am Herzen.