Viel vor für 2017

Mitgliederversammlung von „Kopf hoch, Japan!“ e.V.

Speyer. Der Verein „Kopf hoch, Japan!“ blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, wie die Vorsitzende, Tomoko Moser, zu Beginn der Versammlung betonte. Der Verein sei inzwischen fest im kulturellen Leben der Stadt Speyer verankert, zitierte der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Martin Moser, die Stadtbürgermeisterin Monika Kabs, die dies bei der japanischen Musik-Matinee im Rahmen der interkulturellen Woche gesagt hatte.

MitgliederversammlungEin besonderer Höhepunkt war das Taiko-Konzert im Judomaxx im März, das bei Künstlern und Gästen für Begeisterung gesorgt und über 1.500 Euro an Spenden eingebracht hatte.

Aufgrund des großen Erfolgs ist eine Wiederholung der Veranstaltung am 19. März 2017 geplant.

Auch der japanische Lifestyle-Tag, der Sushi-Kurs und die Teilnahme am Fest der Kulturen seien erfolgreich gewesen, berichtete Moser. Darauf sei er stolz und bedankte sich bei den Mitgliedern, die dies durch ihren großen Erfolg möglich gemacht hatten. Im kommenden Jahr ist die Wiederholung aller Veranstaltungen angedacht. Zudem beschloss der Verein, der deutsch-japanischen Gesellschaft beizutreten. Darüber hinaus konnte der Verein einen Mitgliederzuwachs und einen leichten Zuwachs beim Vereinsvermögen verzeichnen. Demzufolge wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. (sh)

Speyer ist bunt statt braun

Die Sopranistin Yumi Kawahara und die Pianistin Hisako NishizawaSpeyer. „Wir freuen uns sehr darüber, dass trotz der zahlreichen Parallel-Veranstaltungen in Speyer so viele Gäste zu uns gekommen sind und der Saal voll ist“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Kopf hoch, Japan!“, Martin Moser, in seiner Begrüßungsrede. Schirmherrin Monika Kabs zeigte sich ebenfalls hoch erfreut. „Wenn man bedenkt, dass der Anlass der Vereinsgründung, die Katastrophe, ein sehr trauriger war, zeigt sich, dass aus etwas Schlechtem auch etwas Gutes erwachsen kann. Die Pianistin Hisako Nishizawa
Die Aktivitäten des Vereins beweisen außerdem: Speyer ist bunt statt braun. Das möchte ich in aller Deutlichkeit sagen“, so die Stadtbürgermeisterin. Sopranistin Yumi Kawahara und Pianistin Hisako Krämer boten während der Matinee traditionelle bis moderne Klänge der japanischen Musik und nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise nach Fernost. Das virtuose Pianospiel Krämers sowie das beeindruckende Stimmvolumen Kawaharas versetzten die Zuhörer in Begeisterung. Lang anhaltender Applaus war der verdiente Lohn der beiden Künstlerinnen. Bei japanischen Tees, Snacks und Süßigkeiten klang der Sonntagvormittag gemütlich aus. (sh)

Besprechung in der Rheinpfalz.

Ankündigung: Musik zum Frühstück - Japanische Musik-Matinee

Yuki KawamotoSpeyer. Für Freunde der japanischen Musik wartet der Verein „Kopf hoch, Japan!“ mit einem Höhepunkt zum Monatsausklang auf: Am Sonntag, 25. September, findet ab 11 Uhr in der Villa Ecarius in der Bahnhofstraße 54 eine japanische Musik-Matinee statt. Die Matinee ist der Beitrag des Vereins zur interkulturellen Woche und bietet den Gästen traditionelle bis moderne Klänge der japanischen Musik. Sopranistin Yumi Kawahara und Pianistin Hisako Krämer nehmen die Zuhörer von 11.30 bis 12.30 Uhr mit auf eine Reise nach Fernost. Die Matinee steht unter der Schirmherrschaft der Speyrer Stadtbürgermeisterin Monika Kabs, die die Gäste um 11 Uhr begrüßen wird. Vor und während des Konzerts haben Gäste die Gelegenheit, japanische Tees, Snacks und Süßigkeiten zu genießen. (sh)

Bericht: Für den guten Zweck getrommelt

Taiko-Konzert begeistert Gäste

Speyer. Das Taiko-Konzert der japanischen Gruppe „Wadaiko Kokubu“ Ende April im Judomaxx Speyer, das der Verein „Kopf hoch, Japan!“ organisiert hatte, war ein voller Erfolg.

Bericht zum Japanischen Lifestyle am 19.3.2016

„Das war ein fantastischer Abend“, resümierte die Vorsitzende des Vereins, Tomoko Moser. Im bis auf den letzten Platz besetzten Judomaxx donnerten die mächtigen Trommelschläge der Gruppe rund um Chiaki Toyama rund zwei Stunden durch die Halle. Dabei wechselten sich kraftvolle, intensive Passagen mit ruhigeren, meditativen Klängen ab, die um Toyamas Bambusflöten-Soli ergänzt wurden. Unter großem Applaus wurden die Künstler in die Pause und am Ende in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Am Ende konnte sich „Kopf hoch, Japan!“ über einen Erlös von rund 1.500 Euro freuen, der gemäß des Ziels des Vereins der Region des havarierten Kernkraftwerks Fukushima zugute kommen wird. (sh)

Bericht: Iwate – Fünf Jahre danach

Veranstaltung "Japanischer Lifestyle" erinnerte an Katastrophe

Speyer. „Wir haben unser Ziel, den Menschen hier in der Region die japanische Kultur näherzubringen, erreicht. Ikebana-Meisterin Hiroko YanaEs war eine richtig tolle Veran- staltung, die mittlerweile einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt hat“, so der stellver- tretende Vorsitzende des Vereins „Kopf hoch, Japan!“, Dr. Martin Moser. Moser gründete den Verein gemeinsam mit seiner Frau Tomoko, die als Vorsitzende fungiert, unmittelbar nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Ikebana-Meisterin Hiroko YanaDer GAU im Kernkraftwerk nach der Tsunami jährte sich in diesem Jahr zum fünften Mal. Im Zentrum des Japan-Lifestyle-Tages stand ein Vortrag über die Situation und die Wiederaufbauarbeiten in den betroffenen Tsunami-Gebieten sowie die Projekte, die der Verein unterstützt. Daneben gab es eine Auswahl japanischer Süßigkeiten, Tees und Snacks, japanische Stickereien und moderne und klassische japanische Malerei. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Bonsai-Ausstellung und eine Musikdarbietung von Pianistin Hisako Krämer. Der Lifestyle-Tag erbrachte einen Erlös von rund 500 Euro, der der Region des havarierten Kernkraftwerks Fukushima zugute kommen wird. (sh)

Ankündigung: "Japanischer Lifestyle - Fünf Jahre nach Fukushima" am 19.3.2016

Vor 5 Jahren ereignete sich das Dreifach-Unglück von Fukushima: Erdbeben, Tsunami und Reaktorunglück.  Der Verein Kopf hoch, Japan! e.V. bietet in Erinnerung an die Katastrophe einen Bericht aus erster Hand zum Stand der Wiederaufbauarbeiten im Katastrophengebiet.  Was wurde bisher erreicht?  Was bleibt noch zu tun?  Wie sieht es in von der Katastrophe betroffenen Gebieten heute aus?  Erfahren Sie den Stand der Dinge zu den Orten, die über Kopf hoch, Japan! e.V. auch aus Speyer unterstützt wurden!

Zu einer Veranstaltung "Japanischer Lifestyle" gehören Fachvorträge, die einen Einblick in die japanische Kultur bieten.  Als neues Thema gibt es dieses Jahr eine Einführung und eine Demonstration der Kunst des Ikebana - des japanischen Blumensteckens - von Frau Hiroko Yana.  Weiterhin wird eine Einführung in die Kunst des Bonsai von dem deutschlandweit bekannten Bonsai Sturm aus Dudenhofen angeboten.  Beides, Ikebana und Bonsai, sind Aspekte der japanischen Wohnkultur, die seit beide der Samurai-Zeit in Japan gepflegt werden.

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Ankündigung: Taiko-Benefizkonzert am 23.3.2016 im Judomaxx

Sie zählen zum Faszinierendsten, was Japan an traditionellen Instrumenten zu bieten hat: Die Taiko (große Basstrommel) und die Shakuhachi (zeremonielle Flöte), gefertigt aus den Wurzeln einer Bambuspflanze. Gemeinsam gespielt, entwickeln die Instrumente eine musikalische Magie, die Menschen aller Kulturkreise rund um den Globus in ihren Bann zieht. Erleben Sie mit Chiaki Toyama einen der führenden Meister des japanischen Bambusflötenspiels.

Am 23.3.2016 bietet Ihnen der Verein "Kopf hoch, Japan!" e.V. in Zusammenarbeit mit dem Judomaxx im Rahmen einen Benefizkonzerts die Möglichkeit diese gewaltige japanische Musik im Judomaxx live zu erleben:  Unterstützt vom artistischen Trommelsturm der Taikos schafft die Gruppe unter dem Projektnamen 'Wadaiko Kokubu' eine musikalische Verflechtung aus Kraft und Poesie, dramatischer Rhythmik und zarter Melodie. Die Symbiose der kontrastierenden Klänge steht für die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele - sowohl des Individuums, als auch übertragen auf die Gemeinschaft. Mit hinein spielt die Austreibung von Dämonen und Beschwörung der Götter im Sinne des Shintoismus. Entsprechend entfalten die Konzerte von Chiaki Toyama und seiner Wadaiko Kokubu ein intensives Erleben fernöstliche Spiritualität, die auch westliches Publikum regelmäßig tief bewegt. Nicht zuletzt sorgen die Taiko-Trommeln dafür, dass sich der körperliche Einsatz der Trommler als schallgewaltiger Energiestrom auf die Zuhörer überträgt.

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Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier vom 28.12.2015

Mitgliederversammlung 2015Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder durch den stellvertretenden Vorsitzenden Martin Moser wurde Satomi Adachi-Bähr zur Protokollführerin benannt und die Beschlussfähigkeit der Versammlung festgestellt. Ergänzende Anträge zur vorgelegten Tagesordnung wurden nicht gestellt.

Im Rückblick auf das Jahr 2015 wurden festgestellt, dass der Verein mittlerweile insgesamt 24 Mitglieder zählt, davon 18 in Deutschland und sechs in Japan, zudem gibt es zwei Ehrenmitglieder. Die Veranstaltungen des vergangenen Jahres wurden alle gut angenommen und waren entsprechend besucht. Im Anschluss an den Jahresrückblick bedankte sich Moser bei allen Mitgliedern und Helfern für die geleistete Arbeit. Der Bericht des Kassenwarts ergab, dass nach Abzug aller Ausgaben und Spenden ein geringer Fehlbetrag im Vergleich zum Budget des Vorjahres aufgetreten ist.

Die Neuwahlen bestätigten alle Vorstandsmitglieder einstimmig in ihrem Amt.

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Koto-Konzert begeistert die Gäste

Japanischer Kulturabend ein voller Erfolg

Speyer. „Ich weiche jetzt ein wenig von meinem Skript ab, weil wir mit so einer tollen Resonanz nicht gerechnet hatten“, zeigte sich der stellvertretende Vorsitzende des Chieko Tezuka an der KotoVereins „Kopf hoch, Japan!“, Dr. Martin Moser, in seiner Einführungsrede begeistert. In der Tat war der Vortragssaal in der Villa Ecarius brechend voll: Rund 50 Gäste waren gekommen, um die japanische Kultur kennenzulernen und das Koto-Konzert von Chieko Tezuka zu besuchen. Moser betonte, dass der Kulturabend zeige, dass „Vielfalt das beste gegen Einfalt“ sei.

Das Koto-Konzert von Tezuka war das erwartete Highlight des Abends: Mit eindrucksvoller Virtuosität zog sie die Zuhörer in ihren Bann und brachte ihnen die japanische Musik näher. Während der kurzen Konzertpause kamen zahlreiche Gäste auf die 34-Jährige zu und stellten Fragen zum Instrument und zu ihrem persönlichen Werdegang.

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Kunst und Klänge aus Fernost

Ein japanischer Kulturabend in der Villa Ecarius

Speyer. Die japanische Kultur ist reichhaltig und vielfältig. Der Verein „Kopf hoch, Japan!“ präsentiert am Dienstag, 29. September, von 19 bis 21 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) in der Villa Ecarius in der Bahnhofstraße 54 einen japanischen Kulturabend mit einigen deKotokonzertr faszinierendsten Aspekte des ostasiatischen Landes. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist Bürgermeisterin Monika Kabs.

Ein Highlight der Veranstaltung ist das Koto-Konzert von Chieko Tezuka. Die Koto ist ein 1,80 Meter langes und 25 Zentimeter breites Saiteninstrument ähnlich einer Zither, das üblicherweise aus 13 Saiten besteht. Das Koto-Spiel gilt als eine der traditionellen japanischen Künste und fand im 8. Jahrhundert den Weg von China nach Japan.

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Wiedersehen nach 25 Jahren

Vertreter des Vereins „Kopf hoch, Japan!“ e.V. waren am Mittwoch zum Empfang des Gouverneurs Takuya Tasso in das Gästehaus der Gouverneur Takuya Tasso, Bereichsleiter Shinji Yoshida, Tomoko Moser, Dr. Martin Moser (v.l.n.r.)Landesregierung in Mainz eingeladen.  Der Gouverneur von Iwate, der Partnerpräfektur des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, wollte sich bei dieser Gelegenheit für die rheinland-pfälzische Unterstützung nach dem Tsunami und Erdbeben im Jahr 2011 bedanken, Interesse für Iwate wecken, und Kontakte knüpfen.  So war beispielsweise der Wiederaufbau der Osawa Kindertagesstätte auch mit Spendengeldern unterstützt worden, die von verschiedenen Gruppierungen in Rheinland-Pfalz gesammelt worden waren.

 

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Ankündigung: Japanischer Lifestyle mit Sondervortrag am 21.3.2015 mit Sondervortrag

Der Verein Kopf hoch, Japan! e.V. bietet auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit die Kalligraphie-Workshopjapanische Kultur kennenzulernen: japanische Speisen und Süßígkeiten werden erklärt, und können für kleines Geld auch gekostet werden.  Der Sondervortrag “11.03.2011 - Verzweigungspunkt des Wunders und der Tragödie“ der Familie Sakashita bietet die einmalige Gelegenheit aus erster Hand Informationen über Erdbeben und Tsunami am 11.03.2011 in Japan zu bekommen.

Dieses Jahr erhalten wir hohen Besuch:  Der japanische Generalkonsul Sakamoto aus Frankfurt hat sich angesagt.  Er plant Oberbürgermeister Eger eine Dankesurkunde für das Engagement der Speyerer Bürger in den vergangenen vier Jahren zu überreichen.

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