Bericht: Iwate – Fünf Jahre danach

Veranstaltung "Japanischer Lifestyle" erinnerte an Katastrophe

Speyer. „Wir haben unser Ziel, den Menschen hier in der Region die japanische Kultur näherzubringen, erreicht. Ikebana-Meisterin Hiroko YanaEs war eine richtig tolle Veran- staltung, die mittlerweile einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt hat“, so der stellver- tretende Vorsitzende des Vereins „Kopf hoch, Japan!“, Dr. Martin Moser. Moser gründete den Verein gemeinsam mit seiner Frau Tomoko, die als Vorsitzende fungiert, unmittelbar nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Ikebana-Meisterin Hiroko YanaDer GAU im Kernkraftwerk nach der Tsunami jährte sich in diesem Jahr zum fünften Mal. Im Zentrum des Japan-Lifestyle-Tages stand ein Vortrag über die Situation und die Wiederaufbauarbeiten in den betroffenen Tsunami-Gebieten sowie die Projekte, die der Verein unterstützt. Daneben gab es eine Auswahl japanischer Süßigkeiten, Tees und Snacks, japanische Stickereien und moderne und klassische japanische Malerei. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Bonsai-Ausstellung und eine Musikdarbietung von Pianistin Hisako Krämer. Der Lifestyle-Tag erbrachte einen Erlös von rund 500 Euro, der der Region des havarierten Kernkraftwerks Fukushima zugute kommen wird. (sh)